Immobilie verkaufen: Mit Makler oder privat?
Makler oder Privatverkauf? Eine ehrliche Analyse beider Optionen mit Vor- und Nachteilen aus Sicht eines Immobilienexperten.
Sascha Traber
Geschäftsführer & Immobilienexperte
Makler oder Privatverkauf: Eine ehrliche Analyse
Als Makler könnte ich Ihnen erzählen, dass ein Privatverkauf nie funktioniert. Das wäre aber nicht ehrlich. Hier eine sachliche Analyse.
Wann Privatverkauf funktionieren kann
- Sie haben Erfahrung mit Immobiliengeschäften
- Sie haben genügend Zeit
- Sie kennen den lokalen Markt gut
- Sie sind verhandlungssicher
- Das Objekt ist unkompliziert (keine Altlasten, klare Eigentumsverhältnisse)
Wann Sie einen Makler brauchen
- Komplexe Eigentumsverhältnisse
- Wenig Zeit oder räumliche Distanz
- Schwierige Marktsituation
- Hoher Immobilienwert
- Wunsch nach diskretem Verkauf
Die Kosten im Vergleich
Privatverkauf:
- Keine Maklerprovision (ca. 3,57% gespart)
- Aber: Inseratskosten, Zeitaufwand, Haftungsrisiken
- Provision ca. 3,57% (Käufer zahlt ebenfalls 3,57%)
- Dafür: Professionelle Vermarktung, Käuferqualifizierung, Verhandlungsführung, rechtliche Sicherheit
Die versteckten Kosten des Privatverkaufs
- Zeitaufwand (30-50 Stunden)
- Oft niedrigerer Verkaufspreis (5-10%)
- Rechtliche Risiken bei Fehlern
Mein ehrliches Fazit
Für erfahrene Verkäufer mit Zeit kann der Privatverkauf funktionieren. Für die meisten lohnt sich ein guter Makler - finanziell und nervlich.
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Wir beraten Sie gerne persönlich und unverbindlich. Ob Bewertung, Verkaufsstrategie oder allgemeine Fragen - wir sind für Sie da.